Sie haben einen Website-Entwurf erhalten — so geht es weiter

Was der Entwurf bedeutet, was er kostet, was passiert wenn Sie Ja sagen — und was passiert wenn nicht.

Praxis Ravel-Lukas Geck / geckIT Webdesign 5 Min. Lesezeit
Laptop-Bildschirm mit Website-Statistiken und Daten — Symbol für einen fertigen Website-Entwurf
Foto: Carl Heyerdahl / Unsplash

Sie haben eine E-Mail von mir bekommen. Darin ein Link, dahinter eine fertige Website — gebaut für Ihr Unternehmen, mit Ihrem Namen, Ihren Leistungen, Ihren Farben. Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Was soll das? Und was passiert, wenn ich darauf eingehe?

Genau das erkläre ich auf dieser Seite. Ohne Verkaufsdruck, ohne Kleingedrucktes. Einfach der Ablauf, wie er ist.


Was Sie da gerade sehen

Der Entwurf, den Sie aufgerufen haben, ist keine Vorlage aus einem Baukasten. Ich habe mir Ihre bestehende Website angesehen, Ihre Branche analysiert und daraus eine neue Seite gebaut — mit einer Farbwelt, die zu Ihrem Betrieb passt, mit Texten auf Basis Ihrer echten Leistungen und mit einem Design, das auf dem Handy genauso gut funktioniert wie am Desktop.

Der Entwurf ist eine Landingpage — also eine einzelne, fertige Seite. Sie zeigt, wie Ihr Webauftritt aussehen könnte: Ihre Stärken im Vordergrund, Kontaktdaten griffbereit, suchmaschinenoptimiert, damit Kunden aus der Region Sie bei Google finden.

Bei den meisten meiner bisherigen Projekte war die erste Reaktion: „Das sieht ja schon richtig fertig aus." Genau das ist der Punkt — ich schicke keinen Rohbau, sondern einen konkreten Vorschlag.

Was das Ganze kostet

250 EUR einmalig. Kein Abo, keine monatlichen Gebühren, keine versteckten Kosten.

Dafür bekommen Sie die fertige Landingpage — inklusive Mobiloptimierung, SEO-Grundlagen, Kontaktformular und Einrichtung unter Ihrer Domain. Sie zahlen erst, wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Falls Sie mehr brauchen als eine einzelne Seite — zum Beispiel eine Leistungsseite, eine Über-uns-Seite oder ein Kontaktformular mit mehreren Feldern — lässt sich der Umfang erweitern. Alle Preise und Pakete finden Sie auf der Preisseite.

Was passiert, wenn Sie Ja sagen

Sie antworten auf meine E-Mail oder rufen mich an. Dann besprechen wir in einem kurzen Gespräch (10–15 Minuten), was Ihnen am Entwurf gefällt und was Sie anders haben möchten.

Typische Änderungswünsche aus meiner bisherigen Erfahrung: andere Fotos, angepasste Texte, eine zusätzliche Unterseite oder ein bestimmtes Detail wie Öffnungszeiten oder ein Google-Maps-Ausschnitt. In der Regel brauche ich dafür wenige Werktage, je nachdem wie schnell Sie Feedback geben und ob Sie noch Materialien zuliefern.

Den vollständigen Projektablauf — von der ersten Anfrage bis zum fertigen Launch — habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben: So läuft ein Website-Projekt ab.

Zwei Personen besprechen etwas an einem Laptop — Feedback-Runde zu einem Website-Entwurf
Foto: Headway / Unsplash

Was passiert, wenn Sie Nein sagen

Nichts. Die Seite geht offline, und das war's. Kein Vertrag, keine Rechnung, kein Nachhaken.

Ich habe den Entwurf auf eigene Initiative gebaut. Wenn er nicht passt, ist das völlig in Ordnung. Sie schulden mir weder eine Begründung noch eine Antwort.

Was sich noch ändern lässt

Der Entwurf ist ein Ausgangspunkt, kein Endprodukt. Praktisch alles lässt sich anpassen:

  • Farben und Schriften — falls Ihre Firmenfarben nicht genau getroffen sind
  • Texte — Sie liefern Stichpunkte, ich formuliere. Oder Sie schreiben selbst
  • Fotos — eigene Teambilder, Projektfotos oder Bilder vom Firmensitz ersetzen die Platzhalter
  • Zusätzliche Seiten — Leistungen, Über uns, Kontakt, Referenzen
  • Funktionen — Kontaktformular, Google Maps, Bewertungs-Widget, PDF-Downloads

Bei einem Handwerksbetrieb aus der Region habe ich zum Beispiel nach dem ersten Entwurf noch eine komplette Leistungsseite mit Preistabelle ergänzt und die Firmenfotos gegen echte Aufnahmen aus der Werkstatt getauscht. Die fertige Seite sah am Ende ganz anders aus als der erste Vorschlag — und genau so soll es sein.

Was passiert technisch?

Die häufigsten Fragen nach dem Entwurf sind technischer Natur: Was wird aus meiner Domain? Muss ich den Hoster wechseln? Laufen meine E-Mails noch? Je nach Ihrer Ausgangslage gibt es drei typische Wege. In jedem Fall bekommen Sie von mir eine individuelle Anleitung — per PDF, am Telefon, oder auf Wunsch vor Ort.

A — Sie behalten Ihre Domain beim bisherigen Anbieter

Ihre Domain bleibt bei IONOS, Strato oder wo sie aktuell liegt. Im DNS Ihres Anbieters werden 1–2 Einträge geändert — das ist so etwas wie eine Weiterleitung auf den neuen Server. Ich schicke Ihnen eine Anleitung mit den genauen Werten, die Sie eintragen müssen. Das dauert höchstens fünf Minuten.

Das Hosting läuft dann auf meinem deutschen Server — inklusive SSL, automatische Backups und schnelle Ladezeiten.

Hintergrund: So funktionieren DNS-Einstellungen

B — Alles auf einen Server

Wenn Sie die Domain komplett umziehen möchten, übernehme ich den gesamten Ablauf: AuthCode beim alten Anbieter anfordern, Domain transferieren, DNS einrichten, Hosting aktivieren. Sie müssen nichts tun — in wenigen Werktagen ist alles erledigt.

Hintergrund: Domain umziehen — Schritt für Schritt · AuthCode anfordern

C — Sie haben eigenes Hosting

Falls Sie technisch versiert sind und Ihren eigenen Server betreiben: Ich liefere Ihnen die fertigen Dateien (HTML, CSS, Bilder), und Sie laden sie selbst hoch. Eine DNS-Anleitung bekommen Sie trotzdem dazu, falls die Domain noch auf den alten Server zeigt.

Und was ist mit meinen E-Mails?

Das ist die häufigste Sorge — und die einfachste Antwort: Ihre E-Mail-Adressen laufen weiter wie bisher. Hosting und E-Mail sind technisch getrennt. Egal welches Szenario oben auf Sie zutrifft — die sogenannten MX-Einträge (zuständig für E-Mail) bleiben unangetastet. Ihre info@-Adresse funktioniert vom ersten Tag an wie gewohnt.

In der Praxis erlebe ich oft, dass gerade der technische Part die größte Hürde zu sein scheint. Tatsächlich ist er der einfachste: Bei den meisten Projekten steht die neue Seite innerhalb weniger Tage — ohne dass Sie auch nur ein Passwort heraussuchen müssen.

Wer steckt dahinter

Mein Name ist Ravel-Lukas Geck, ich betreibe geckIT aus Detmold. Webdesign, Hosting, Suchmaschinenoptimierung — für kleine und mittlere Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe.

Keine Agentur, kein Team, kein Projektmanager dazwischen. Wenn Sie anrufen, landen Sie bei mir. Wenn Sie eine Änderung brauchen, setze ich sie um. Das hat den Vorteil, dass nichts in der Abstimmung verloren geht und die Wege kurz sind.

Die meisten meiner Kunden sind Handwerksbetriebe, Dienstleister und Freiberufler — Unternehmen, die eine Seite brauchen, die funktioniert, ohne dass sie sich ständig darum kümmern müssen.


Häufige Fragen

Nein. In meiner E-Mail steht ein Datum, bis wann das Angebot gilt — in der Regel zwei Wochen. Danach nehme ich die Seite vom Netz. Vorher können Sie sich in Ruhe alles anschauen.

Selbstverständlich. Schreiben Sie mir, was Ihnen gefällt und was nicht. Daraus wird kein Auftrag — es sei denn, Sie entscheiden sich dafür.

Ich biete Hosting ab 15 EUR/Monat an — inklusive SSL, Backups, Updates und deutschem Server. Falls Sie Ihre Domain beim bisherigen Anbieter haben, kümmere ich mich um den Umzug.

Hilfreich, aber kein Muss. Ich kann Texte auf Basis Ihrer Informationen formulieren. Bei Fotos nutze ich zunächst hochwertige Platzhalter — eigene Bilder von Ihrem Betrieb machen die Seite aber deutlich persönlicher. Was genau Ihr Webdesigner an Texten braucht, habe ich in einem eigenen Artikel erklärt.

Ich verstehe die Skepsis — man bekommt nicht jeden Tag eine fertige Website geschickt. Aber genau das ist mein Geschäftsmodell: Ich zeige Ihnen, was möglich ist, statt nur darüber zu reden. Wenn es passt, arbeiten wir zusammen. Wenn nicht, kein Problem. Mein Impressum, meine Telefonnummer und meine Adresse in Detmold finden Sie auf geckit.de.