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XRechnung gegen Pflichtregeln prüfen.
Nicht nur lesbar anzeigen, sondern gegen die wichtigsten EN16931- und XRechnung-Geschäftsregeln prüfen: Summen, Pflichtangaben, USt-Kategorien. Alles läuft in Ihrem Browser, nichts wird hochgeladen.
Stand: EN 16931 / XRechnung 3.0 · Juli 2026 · Sie öffnen die Datei lieber nur? Zum XRechnung-Viewer.
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Diese Datei konnte nicht geprüft werden.
Technische Ersteinschätzung, keine Rechts- oder Steuerberatung und keine vollständige Ersatzprüfung für den offiziellen KoSIT-Validator: geprüft wird eine Auswahl der praktisch häufigsten EN16931-/XRechnung-Regeln — nicht der komplette, über 200 Regeln umfassende amtliche Regelsatz.
Geprüfte Regeln — Einzelbefunde
Hintergrund
Was prüft ein XRechnung-Validator — und warum reicht „lesbar öffnen" nicht?
Eine XRechnung kann technisch korrekt aufgebaut sein — also alle nötigen Felder enthalten — und trotzdem gegen Geschäftsregeln der Norm EN 16931 verstoßen. Zum Beispiel: Netto- und Steuerbetrag ergeben rechnerisch nicht den Bruttobetrag, oder eine Pflichtangabe wie die deutsche „Buyer Reference" (oft die Leitweg-ID) fehlt, obwohl alle EN16931-Kernfelder vorhanden sind.
Genau das prüft dieses Tool zusätzlich: eine Auswahl der praktisch häufigsten BR-*-Regeln (Business Rules aus EN 16931) und der deutschen BR-DE-*-Regeln aus dem XRechnung-Standard — unter anderem Summenabstimmung, Pflichtkontaktdaten und die Grundlogik der Umsatzsteuer-Kategorien.
Wollen Sie eine XRechnung- oder ZUGFeRD-Datei nur lesbar ansehen, ohne Regelprüfung? Dafür gibt es den XRechnung-Viewer.
Welche Regelgruppen prüft dieses Tool?
| Regelgruppe | Was wird geprüft? |
|---|---|
| Summenabstimmung (BR-CO-10 bis BR-CO-17) | Ergeben Positionssumme, Abschläge, Zuschläge, Steuerbetrag und Bruttobetrag rechnerisch korrekt zusammen? |
| Deutsche Pflichtangaben (BR-DE-1 bis BR-DE-18) | Buyer Reference/Leitweg-ID, Zahlungsangaben, Verkäufer-/Käufer-Kontaktdaten, Skonto-Format. |
| Umsatzsteuer-Kategorien (BR-S, BR-Z, BR-E, BR-AE, BR-O) | Sind bei Steuerbefreiung, Reverse Charge oder „nicht steuerbar" die passenden USt-IDs und Begründungen vorhanden? |
| Kernfelder (EN16931-Pflichtfelder) | Übernommen aus dem XRechnung-Viewer: Rechnungsnummer, -datum, Namen, Beträge, mindestens eine Position. |
Grenzen dieses Tools
Der offizielle KoSIT-Validator (die amtliche Prüfsoftware für XRechnung) prüft über 200 Einzelregeln per XSD-Schema-Validierung und Schematron-Regelwerk. Dieses Tool bildet eine Auswahl der in der Praxis am häufigsten relevanten Regeln nach — bewusst client-seitig im Browser, ohne Java-Laufzeitumgebung im Hintergrund.
Das heißt konkret: Eine grüne Ampel hier ist eine gute Ersteinschätzung, aber keine Garantie, dass die Datei auch den vollständigen amtlichen Validator besteht. Bei rechtlich bindenden Abgaben (z. B. an Bundesbehörden) bleibt die offizielle Prüfung die verbindliche Instanz.
Häufige Regelverstöße in der Praxis
- Fehlende Buyer Reference: Buchhaltungssoftware exportiert oft ohne dieses Feld — nach den deutschen XRechnung-Regeln ist es aber immer Pflicht, nicht nur bei Behördenrechnungen.
- Rundungsdifferenzen: Wenn Steuerbeträge pro Position statt auf Rechnungsebene gerundet werden, stimmt die Summe am Ende oft um wenige Cent nicht mit dem ausgewiesenen Gesamtbetrag überein.
- Fehlende Kontaktdaten: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse des Verkäufer-Kontakts werden in vielen ERP-Exporten nicht mitgeschrieben, sind aber nach den deutschen Regeln Pflicht.
- USt-ID ohne Länderpräfix: Manche Systeme exportieren nur die Ziffernfolge der Umsatzsteuer-ID ohne das vorangestellte Länderkürzel (z. B. „DE").