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DMARC-Check
Prüft SPF, DKIM und DMARC — also ob jemand in Ihrem Namen schreiben kann.
- Eine Domain eingeben, fertig
- Das Ergebnis steht in wenigen Sekunden
- Abfrage läuft im Browser, kein Server dazwischen
Welche Domain soll ich prüfen?
Die Abfrage läuft über einen öffentlichen DNS-over-HTTPS-Auflöser direkt aus Ihrem Browser. Es geht kein geckIT-Server dazwischen, nichts wird gespeichert. Abgefragt werden ausschließlich öffentliche Einträge — keine Postfächer, keine Nachrichten.
Wird abgefragt …
SPF, DMARC, die DKIM-Selektoren und die Mailserver. Das dauert meist ein bis drei Sekunden.
Kein Ergebnis
Die Abfrage wurde nicht abgeschlossen.
Das ist keine Aussage über Ihre Domain — nur darüber, dass die Abfrage nicht durchkam.
Die vier Bausteine im Einzelnen
Gefundene Einträge anzeigen
Technische Ersteinschätzung über öffentliche Einträge. Ein nicht gefundener DKIM-Schlüssel belegt nicht, dass keiner existiert — er kann unter einem Selektor liegen, der hier nicht abgefragt wurde.
Prüft SPF, DKIM und DMARC — also ob jemand in Ihrem Namen schreiben kann.
- Eine Domain eingeben, fertig
- Das Ergebnis steht in wenigen Sekunden
- Abfrage läuft im Browser, kein Server dazwischen
Hintergrund
Drei Einträge, die entscheiden, ob Ihre Post ankommt
Was ist DMARC?
DMARC ist ein Eintrag im DNS Ihrer Domain, der Empfängern zwei Dinge sagt: was mit Post geschehen soll, die sich als Ihre Domain ausgibt und die Prüfung nicht besteht — und wohin Berichte darüber geschickt werden sollen.
DMARC arbeitet nicht allein. Es baut auf SPF und DKIM auf und legt nur fest, welche Folge ein Fehlschlag hat. Ohne die beiden anderen ist ein DMARC-Eintrag eine Regel ohne Grundlage. Deshalb prüft der Check alle drei zusammen und bewertet sie als ein System, nicht als drei Häkchen.
Mail-Spoofing: wie Absenderfälschung funktioniert
Das Mailprotokoll stammt aus einer Zeit, in der sich alle Beteiligten kannten. Es prüft von Haus aus nicht, ob der eingetragene Absender stimmt. Die Absenderzeile einer E-Mail ist so verbindlich wie der Absender auf einem Briefumschlag: hingeschrieben, nicht geprüft.
Genau das nutzt Spoofing. Jemand trägt Ihre Adresse als Absender ein und schreibt in Ihrem Namen — an Ihre Kunden, an Ihre Buchhaltung, an Lieferanten. Die verbreitetste Masche im Mittelstand ist die gefälschte Rechnung mit geänderter Bankverbindung, gefolgt von der angeblichen Bitte der Geschäftsführung um eine eilige Überweisung.
SPF, DKIM und DMARC schließen diese Lücke, jedes auf seine Weise: SPF nennt die Server, die für Sie senden dürfen. DKIM unterschreibt jede Nachricht kryptografisch. DMARC sagt, was passieren soll, wenn beides nicht zutrifft. Erst zusammen ergeben sie einen Schutz — und nebenbei sorgen sie dafür, dass Ihre eigene Post seltener im Sammelordner landet.
SPF: wer darf für Sie senden?
Der SPF-Eintrag ist ein TXT-Eintrag, der mit
v=spf1 beginnt und die berechtigten Absender
auflistet — Ihren Mailserver, den Newsletterdienst, das
Rechnungsprogramm. Empfänger schlagen dort nach, bevor sie eine
Nachricht annehmen.
Der häufigste Fehler ist mehr als ein SPF-Eintrag. Erlaubt ist genau einer; bei zweien gilt die Prüfung als ungültig, und der Schutz ist weg. Das passiert meist unbemerkt, wenn ein neuer Versanddienst einen eigenen Eintrag anlegt, statt den bestehenden zu ergänzen. Der zweite Klassiker ist ein Eintrag, der einen inzwischen abgeschafften Dienst noch aufführt — und den neuen nicht.
DKIM: die Unterschrift unter jeder Nachricht
DKIM hängt an jede ausgehende Nachricht eine kryptografische Unterschrift. Der passende öffentliche Schlüssel liegt im DNS, und zwar unter einem frei wählbaren Namen — dem Selektor. Empfänger lesen den Selektor aus dem Nachrichtenkopf, holen den Schlüssel und prüfen die Unterschrift.
Diese freie Namenswahl ist der Grund, warum DKIM von außen nur
eingeschränkt prüfbar ist: Ohne den Selektor weiß niemand, wo
nachzusehen ist. Der Check probiert zwölf verbreitete Namen
durch, die Google, Microsoft und gängige Versanddienste
benutzen. Findet er nichts, heißt das nicht, dass kein
Schlüssel existiert. Ihren eigenen Selektor finden Sie im Kopf
jeder von Ihnen versendeten E-Mail, im Feld
DKIM-Signature hinter s= — und können
ihn oben im Zusatzfeld eintragen.
In welcher Reihenfolge richte ich das ein?
Erst SPF, dann DKIM, dann DMARC — und DMARC
zunächst mit der Regel p=none. Diese Reihenfolge
ist keine Förmlichkeit, sondern der Unterschied zwischen Schutz
und Selbstblockade.
Der Grund: DMARC weist Post ab, die SPF und DKIM nicht besteht. Wer DMARC scharf schaltet, bevor beide für alle Versandwege vollständig sind, blockiert die eigene Post — und merkt es oft erst, wenn sich Kunden über ausbleibende Antworten wundern. Vergessen werden meist die Nebenwege: das Kontaktformular der Website, die Rechnungssoftware, das Ticketsystem, der Newsletter.
Mit p=none passiert zunächst nichts außer, dass
Berichte gesammelt werden. Aus diesen Berichten sehen Sie, wer
tatsächlich in Ihrem Namen sendet — regelmäßig sind darunter
Dienste, an die niemand mehr gedacht hat. Erst wenn die Berichte
über Wochen sauber sind, folgt quarantine, zuletzt
reject.
Was none, quarantine und reject bedeuten
p=none — nichts passiert, es wird nur berichtet.
Der richtige Anfang, aber kein Schutz. Wer hier stehen bleibt,
hat einen Eintrag ohne Wirkung.
p=quarantine — auffällige Post landet im
Sammelordner. Sie kommt an, wird aber selten gelesen.
p=reject — auffällige Post wird abgewiesen. Das ist
der eigentliche Schutz, und das Ziel. Große Anbieter verlangen
DMARC inzwischen von Absendern mit höherem Versandaufkommen;
wer nichts hat, wird zunehmend schlechter zugestellt — auch ohne
dass je jemand die Domain gefälscht hätte.
Was dieser Check nicht prüft
Er liest öffentliche DNS-Einträge und bewertet sie syntaktisch grob. Er ist kein vollständiger Regelwerksprüfer und keine Garantie für Zustellbarkeit: Ob eine bestimmte Nachricht ankommt, hängt zusätzlich vom Ruf der sendenden Adresse, vom Inhalt und von der Empfängerseite ab.
DKIM ist ohne bekannten Selektor nur eingeschränkt prüfbar (siehe oben). SPF wird auf Vorhandensein, Eindeutigkeit und grobe Form geprüft, nicht auf inhaltliche Richtigkeit jedes Eintrags. Für die übrigen DNS-Einträge einer Domain gibt es den DNS-Check, für Zertifikat und HTTPS den SSL-Check. Das Ergebnis ist eine technische Ersteinschätzung, keine Rechtsberatung.
Passend dazu
Wenn ein Tool nicht mehr reicht.
Nächster Schritt
Von none auf reject, ohne die eigene Post zu blockieren.
Der heikle Teil ist nicht der Eintrag, sondern die Umstellung: Erst müssen alle Versandwege bekannt sein — Kontaktformular, Rechnungsprogramm, Newsletter. Ich werte die Berichte aus und schalte schrittweise scharf.
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