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SSL-Zertifikat prüfen
Gültigkeit, Restlaufzeit, abgedeckte Domains und die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS.
- Eine Domain eingeben, fertig
- Das Ergebnis steht in wenigen Sekunden
- Keine Anmeldung, keine Speicherung
Welche Domain soll ich prüfen?
Für diese Prüfung baut ein geckIT-Server eine TLS-Verbindung zu Ihrer Domain auf und liest das öffentlich ausgelieferte Zertifikat — im Browser des Besuchers ist das technisch nicht möglich. Es wird nichts gespeichert. Ziele ohne öffentliche IP-Adresse werden abgewiesen.
Wird geprüft …
TLS-Verbindung, Zertifikat und die beiden Aufrufe über HTTP und HTTPS. Das dauert meist zwei bis fünf Sekunden.
Kein Ergebnis
Die Prüfung wurde nicht abgeschlossen.
Das ist keine Aussage über Ihr Zertifikat — nur darüber, dass die Prüfung nicht durchkam.
Die fünf Punkte im Einzelnen
Technische Details anzeigen
Technische Ersteinschätzung, kein Sicherheitsaudit. HSTS, Cipher-Härtung, OCSP und unverschlüsselt eingebundene Inhalte werden dabei nicht bewertet.
Gültigkeit, Restlaufzeit, abgedeckte Domains und die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS.
- Eine Domain eingeben, fertig
- Das Ergebnis steht in wenigen Sekunden
- Keine Anmeldung, keine Speicherung
Hintergrund
Zertifikate, ohne Fachchinesisch
Wie prüfe ich mein SSL-Zertifikat?
Ein Zertifikat beweist zwei Dinge: dass die Verbindung verschlüsselt ist, und dass Sie wirklich mit der Domain sprechen, die im Adressfeld steht. Beides prüft der Browser bei jedem Aufruf — nur meldet er sich erst, wenn etwas nicht stimmt.
Das Werkzeug oben nimmt Ihnen die Wartezeit ab. Es baut eine
TLS-Verbindung auf Port 443 auf, liest das ausgelieferte
Zertifikat und bewertet fünf Punkte: ob die Verbindung
überhaupt zustande kommt und die Vertrauenskette bestätigt ist,
ob das Zertifikat die eingegebene Domain abdeckt, wie lange es
noch gilt, ob ein Aufruf über http:// sauber auf
https:// weitergeleitet wird und ob die Seite über
HTTPS überhaupt antwortet.
Zertifikat abgelaufen — was mache ich jetzt?
Kurzfristig: Besucher sehen eine ganzseitige Warnung und kommen nur über einen bewussten Klick auf „Erweitert" weiter. Die meisten tun das nicht. Für einen Shop oder ein Buchungsformular ist das ein vollständiger Ausfall, auch wenn der Server läuft.
Praktisch: Bei fast allen Anbietern lässt sich ein neues Zertifikat über Let's Encrypt kostenlos ausstellen, bei den meisten Baukästen und Hostern mit einem Klick im Menü. Das ist meist in Minuten erledigt.
Wichtiger ist die Ursache. Ein abgelaufenes Zertifikat heißt fast immer, dass die automatische Verlängerung nicht läuft — sonst wäre es nie so weit gekommen. Wer nur neu ausstellt, steht in 90 Tagen wieder vor derselben Warnseite. Typische Gründe: Der Server erreicht die Prüfstelle nicht mehr, weil eine Firewall dazwischenkam; die Domain wurde umgezogen und der alte Verlängerungsauftrag zeigt ins Leere; oder der Auftrag lief unter einem Konto, das es nicht mehr gibt.
„Nicht sicher“, obwohl das Zertifikat gültig ist
Der häufigste Fall ist die Domainabdeckung. Ein
Zertifikat gilt für bestimmte Namen — beispiel.de
ist ein anderer Name als www.beispiel.de. Deckt es
nur einen ab und Besucher rufen den anderen auf, warnt der
Browser, obwohl das Zertifikat einwandfrei ist. Der Check oben
prüft das eigens und meldet es als „Domainabdeckung".
Der zweithäufigste Fall sind unverschlüsselt
eingebundene Inhalte: Die Seite selbst kommt über
HTTPS, lädt aber ein Bild, eine Schrift oder ein Skript über
http://. Dann meldet der Browser die Seite als
nicht vollständig sicher. Das sieht dieser Check nicht — dafür
braucht es einen Blick in die Entwicklerwerkzeuge des Browsers.
Wie lange gilt ein Zertifikat?
Zertifikate von Let's Encrypt gelten 90 Tage und werden üblicherweise nach 60 Tagen automatisch erneuert. Kommerzielle Zertifikate liefen früher bis zu einem Jahr; die zulässige Höchstdauer wird von den Browserherstellern schrittweise weiter gesenkt.
Die praktische Folge ist überall dieselbe: Verlängerung von Hand ist keine tragfähige Lösung mehr. Sie muss automatisch laufen, und jemand muss merken, wenn die Automatik aussetzt. Deshalb meldet der Check die Restlaufzeit auch dann als Hinweis, wenn das Zertifikat noch gilt — unter 30 Tagen ist der Zeitpunkt zum Nachsehen, nicht der Tag des Ablaufs.
Weiterleitung von HTTP auf HTTPS
Ein gültiges Zertifikat nützt wenig, wenn die Seite über
http:// weiterhin unverschlüsselt ausgeliefert
wird. Wer einen alten Link öffnet oder die Adresse ohne
https eintippt, landet dann auf der ungesicherten
Fassung — mit der Warnung „Nicht sicher" im Adressfeld.
Sauber ist eine dauerhafte Weiterleitung, im Fachjargon eine
301. Der Check ruft dafür eigens
http:// auf und sieht nach, was zurückkommt.
Was dieser Check nicht prüft
Er ist eine technische Ersteinschätzung, kein Sicherheitsaudit. Nicht bewertet werden: HSTS, die Feinheiten der zugelassenen Verschlüsselungsverfahren, der Sperrstatus über OCSP, DNSSEC und unverschlüsselt eingebundene Inhalte. Geprüft wird der eingegebene Hostname, nicht automatisch jede Subdomain.
Die Vertrauenskette wird gegen die Zertifikatsspeicher des prüfenden Servers bestätigt. Ein sehr neues oder sehr ungewöhnliches Ausstellerzertifikat kann dort anders bewertet werden als im Browser eines Besuchers. Für die Nachbarfragen gibt es eigene Werkzeuge: den DNS-Check für die Einträge dahinter, den DMARC-Check für die Mailseite.
Passend dazu
Wenn ein Tool nicht mehr reicht.
Nächster Schritt
Warnseite im Browser, und niemand weiß warum?
Schicken Sie mir Ihre Domain. Ich sage Ihnen, ob es am Zertifikat, an der Weiterleitung oder an der Domainabdeckung liegt — und sorge dafür, dass die Verlängerung danach von selbst läuft.
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